April 1945. Der Weg nach Berlin ist offen, verteidigt von alten Männern, Jungen und einer Handvoll angeschlagener Divisionen, die hauptsächlich auf dem Papier existieren.
In unserer Geschichte entschied sich Eisenhower dagegen, die Hauptstadt einzunehmen, sodass sie allein an die Sowjets fiel und die Bedingungen für ein geteiltes Europa schuf, das fünfzig Jahre andauern sollte. Hier überquert er die Elbe.
Während amerikanische Panzer gegen den brüchigen Widerstand nach Osten vorrücken, gelingt Churchill der ersehnte Handschlag mit den Russen - und Stalin erleidet einen Verrat, den er ihm nie verzeihen wird. Konzentrationslager werden Tage früher befreit. Tausende Flüchtlinge erreichen die westlichen Linien. In den Trümmern der Reichskanzlei beäugen sich zwei Armeen, die sich als Verbündete hätten treffen sollen, nun als erste Rivalen eines noch unbenannten Krieges.
Eine umfassende, akribisch recherchierte Neuinterpretation der letzten Kriegswochen und des Friedens, der beinahe nicht zustande gekommen wäre, erzählt aus der Perspektive von Soldaten, Diplomaten und Zivilisten auf beiden Seiten einer Linie, die niemals eine Grenze sein sollte.
Das Ende des Zweiten Weltkriegs, neu geschrieben.