Der Geruch von Pulverdampf, das Donnern tausender Hufe - und die Hölle von Eggmühl.
Ostbayern, April 1809. Der Nebel liegt wie ein Leichentuch über den sumpfigen Auen der Großen Laber. Für den erst siebenundzwanzigjährigen Oberleutnant Leopold von Stetten vom österreichischen Husaren-Regiment Nr. 4 "Hessen-Homburg" bricht ein Tag an, der in Blut und Schlamm geschrieben werden wird.
Während das militärische Genie Napoleons die kaiserlichen Truppen erbarmungslos in die Enge treibt, steht Leopold und seiner Schwadron eine unmögliche Mission bevor: In der blutigen Völkerschlacht von Eggmühl müssen sie den geordneten Rückzug der Armee decken. Umgeben von feindlichen Kürassieren, unbarmherzigem Artilleriefeuer und dem puren Chaos des Krieges kämpfen Leopold, Wachtmeister Kovacs und ihre Männer nicht nur für den Kaiser, sondern schlicht ums nackte Überleben.
Ein packender, atmosphärisch dichter historischer Roman über die Härte des Krieges, eiserne Kameradschaft und den unbändigen Überlebenswillen im Schatten der napoleonischen Kriege.
"Ein Husar weint nicht um die Toten. Er trinkt auf sie und schärft seine Klinge für den nächsten Tag."