Für Leser von C. S. Forester, Patrick O'Brian und Alexander Kent.
Sommer 1771. Horace Nelson ist zwölf, und sein Name steht in den Büchern eines Kriegsschiffs, auf dem er nicht fährt. Sein Onkel schickt ihn auf die Mary Ann, einen Westindienfahrer, zwanzig Mann, hundertachtzig Tonnen, nach Jamaika. »Die Bücher lügen«, sagt der Onkel zum Abschied. »Aber die Hände nicht.«
Drei Tage hängt der Junge über der Reling und kotzt. Dann lernt er loggen, loten und nachts allein das Steuer halten, und ein Schiffsjunge aus Bristol zeigt ihm Sterne, die über Norfolk nie aufgehen.
Hinter den Kanaren meldet der Ausguck ein Segel. Als die Mary Ann aufholt, trägt der Wind einen Geruch herüber, den Horace nicht kennt. Das fremde Schiff hat Gitter im Rumpf, und durch eines der Gitter greift eine Hand.
Wochen später nimmt ein Sturm den Fockmast. Was dann den letzten Mast hält, sind ein Tau und die Hände von zwei Zwölfjährigen.
Mit einer historischen Notiz, die belegt, verdichtet und erfunden auseinanderhält, und einem Kleinen Vorschiffslexikon: vom Anker in den Downs bis zum Notmast.
Der vierte Teil der Romanreihe »Leben und Abenteuer des Admiral Lord Horatio Nelson«. Auch ohne die vorigen Teile lesbar.