Muri bei Bern, Anfang des 20. Jahrhunderts: Frieda Rosa wächst mit drei Geschwistern in einer fröhlichen Familie auf. Seit der Kindheit ist Friedas kleiner Bruder ihr engster Verbündeter. Mit ihm lernt sie Auto fahren und ihm schreibt sie Briefe, als sie als Gouvernante im Ausland arbeitet. Zurück in der Schweiz, eröffnet die ausgebildete Modiste ihr eigenes Hutgeschäft - den Mietvertrag darf sie als Frau nicht selbst unterschreiben. Trotzdem: Frieda ist stolz und glücklich.
Die Hochzeit mit B. stellt sich noch am selben Tag als Fehler heraus. Auf schmerzhafte Weise muss Frieda erfahren, dass ihr Mann über ihr Leben bestimmen kann, und zerbricht nach einem ungleichen Kampf.
Verena Blum-Bruni erzählt einfühlsam die erschütternde Geschichte ihrer Tante Frieda und stellt die Frage: Wie steht es heute um die Rechte der Frauen in der Schweiz?