In seinem zweiten Erzählband nimmt uns der Autor
erneut mit auf eine abwechslungsreiche "Literatour".
Thematisch festlegen lässt er sich nicht; Beziehungen
spielen allerdings eine wesentliche Rolle in seinen
Erzählungen. Wie in einer Achterbahn und zuweilen im
Leben geht es steil nach oben und unmittelbar darauf
abgrundtief nach unten, selten verläuft ein Weg gerade.
Sprachgewandt und streckenweise mit rabenschwarzem
Humor an der Grenze zur Ironie und zum Sarkasmus,
aber auch liebevoll und mit Empathie führt uns der
Verfasser durch Etappen und Teilbereiche menschlichen
Daseins.
Inspirierend für den Erzähler waren u.a. Alfred Kubin,
Dieter Wellershoff, Franz Kafka, Franz Schubert,
Friedrich Schiller, Hugo von Hoffmansthal, Johann
Wolfgang Goethe, Kim Jong-un, Kim Yo-jong, Marlen
Haushofer, M. C. Escher, Perry Rhodan, Richard Wagner,
Richard Strauss, Selma Lagerlöf, Theodor Storm, Thomas
Mann und Vincenzo Bellini.
"Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus
den Stuben, über die Sterne." (Jean Paul) An dieser
Erkenntnis orientiert sich der Autor.