|
John Wyttmark versteht sich als dokumentarischer Romanschriftsteller, der recherchierte wahrhaftige Daten in den Kontext eines vermeintlich normalen Lebens handelnder Menschen stellt. Über 3 Jahre Recherchen in unterschiedlichsten Archiven im In- und Ausland, das Studium einer Vielzahl von Dokumenten bestimmen das Buch. Der Schreibstil ist roh, hart und unerbittlich. Im Kontext des Buches ist dieser Schreibstil bewusst so gewählt. Der Autor wagt den Versuch zu erklären, wie es zu diesem riesigen staatlich industrialisiertem Verwaltungsmassenmord kommen konnte. Er versucht den Weg von Adolf Hitler, dem Führer des Deutsche Reiches, bis hinunter zu den "kleinen Menschen" zu zeichnen. Ausdrücklich wird die Begrifflichkeit der "Banalität des Bösen" von Hannah Arendt für Eichmann, die Analogie "von der "Banalität des Grausamen" verwendet.
Bibliographie:
¿ Die Reise der Marta Gundlach
¿ Lokführer des Todes
¿ Der Vernichter. - Costermano, das Lebendes Christian Wirth, Band I und Band II
Auszeichnungen, Preise
Der Roman "Lokführer des Todes" ist in die Bibliothek der Internationalen Holocaust - Gedenkstätte Yad Vashem, Jerusalem aufgenommen worden.
|