Israels Gaza-Krieg gegen den Staatsgründungsterrorismus der Hamas kommt voran. Zugleich nimmt das Gezerre darum Fahrt auf, welche der Grausamkeiten dieses Krieges notwendig sind - und welche eher überflüssig und Israel daher als Verstoß gegen die guten Sitten beim staatlichen Töten und Zerstören anzulasten; vorläufiger Höhepunkt ist der Vorwurf des "Völkermordes". Daran beteiligt sich der GegenStandpunkt nicht; er erklärt stattdessen, worin der imperialistische Gehalt derartiger völkerrechtlicher Bedenken besteht, wenn sie von anderen Staatsgewalten kommen, und wie verkehrt dieselben parteilich-richterlichen Vorwürfe aus privater moralischer Perspektive sind.
Diese und viel weitere Gewalt in 'unserer' Nachbarschaft beflügelt die "europäische Idee". Nämlich den Ehrgeiz der Führungen, sich gegen Bedrohungen aller Art - von Flüchtlingen bis zu russischen Atomwaffen - mit vereinter Gewalt zu wappnen. Den dafür verplanten Völkern wurde im Europawahlkampf nahegelegt, das als Dienst an ihrem Bedürfnis nach Freiheit und Sicherheit zu sehen. Das ist, ebenso wie die Erziehung der deutschen Nation zur Kriegsbereitschaft, Thema dieser Ausgabe.