Leidenschaftlich und sensibel- humorvoll, aber auch kritisch hinterfragend ist die Klaviatur der Verse von Gabriele Böhning. Oft zeigt sie die Ambivalenz, die Vielem innewohnt; das Verborgene hinter den Dingen, den "Liebesduft", der als Vorahnung im Raum schwebt, oder die "weisse Magie" des Herbstes, der Reife, die in den "Novemberliedern anklingt - alles wird nahegebracht in einer Sprache, in der Musik schwingt. So versteht die Dichterin ihre Lyrik als einen Gesang auf das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen.