Ein Kindheitssommer, der in Schatten getaucht ist - wo Erinnerungen trügen und ein Ententeich zum Tor ins Unbekannte wird.
Ein namenloser Mann kehrt nach Jahren in sein Heimatdorf zurück. Was als unscheinbarer Besuch beginnt, wird zum Strudel aus Erinnerungen, die längst verschüttet schienen. Ein Ententeich, den Lettie Hempstock stets "Ozean" nannte, liegt am Ende der Straße - klein, unscheinbar, aber voller Geheimnisse.
Als Siebenjähriger begegnet er Lettie, einem Mädchen, das mehr weiß, als ein Kind wissen dürfte. Plötzlich ist nichts mehr sicher: Die Erwachsenen verhalten sich seltsam, ein mysteriöser Tod erschüttert das Dorf, und eine neue Haushälterin zieht ein, deren Lächeln nie die Augen erreicht. Bald verwischen die Grenzen zwischen Realität und dunkler Magie.
Neil Gaiman entwirft eine Welt, in der Erinnerungen wie Nebel sind: tröstlich und unheimlich zugleich. "Der Ozean am Ende der Straße" ist ein Roman über das Übernatürliche, über Kindheit, die nie ganz vergeht - und über das Grauen, das am Rand der Erinnerung lauert.
Ausgezeichnet mit dem LOCUS AWARD und BRITISH NATIONAL BOOK AWARD als bester Roman des Jahres
Ein Kindheitssommer, der nie vergeht – und ein Ozean, der mehr verbirgt, als das Auge sieht. Zwischen Erinnerungen, Magie und dunklen Schatten wartet das Unbekannte.
Ein Junge kehrt als Erwachsener in seine Heimat zurück – doch nichts ist mehr, wie er es in Erinnerung hatte. Ein Ententeich, der von Lettie Hempstock als Ozean bezeichnet wird, wird zum Tor in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen. Die Begegnung mit der geheimnisvollen Familie Hempstock, drei Frauen, die älter zu sein scheinen als die Zeit selbst, zieht ihn tiefer in die Dunkelheit, die sich seit seiner Kindheit über das Land gelegt hat.
Ein verlorenes Kätzchen, eine leere Geburtstagsfeier, ein Mann, der am Ende der Straße stirbt: Plötzlich scheint jede Erinnerung voller Bedeutung. Doch etwas Altes, Fremdes ist erwacht – und es hat es auf ihn abgesehen. Während sich die Schatten ausbreiten, bleibt ihm nur Lettie, die behauptet, ihr Teich sei ein Ozean, und dass sie weiß, wie man Monster vertreibt.
Mit einer Atmosphäre, die an Michael Endes "Die Unendliche Geschichte" erinnert, entfaltet Neil Gaiman einen magischen Realismus, bei dem Kindheitserinnerungen zu kosmischem Horror werden. Wer sich von Kindheit, dunkler Magie und dem Übernatürlichen angezogen fühlt, wird in diesem Roman einen Sog spüren, der lange nachhallt.
"Ich habe dieses Jahr nichts mit größerer Begeisterung gelesen!" DANIEL KEHLMANN