Alltägliches Handeln ermöglichen: die Leitlinien der Ergotherapie als Instrumente für Praxis, Lehre und Wissenschaft Praxis verbessern, Versorgungsqualität steigern, Kosten sparen und Zufriedenheit der Klienten erhöhen: Die Anforderungen an die therapeutischen Gesundheitsfachberufe sind hoch. Praxisleitlinien stellen Informationen und Interventionen bereit - systematisch und evidenzbasiert. Band 12: Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen Ergotherapie betont die Rolle von Umwelt und Kontext für die Gesundheit der Menschen - das hat den Blickwinkel der Gesellschaft verändert, auch auf das Thema der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Und so einen Wandel eingeläutet: von der Diagnose als krankheitsorientierte Sicht einer psychiatrischen Erkrankung hin zu den Ressourcen und den Fähigkeiten. Durch sie wird psychische Gesundheit entwickelt, gestärkt und gehalten. Die Leitlinie umfasst: - Gegenstandsbereich und Prozess der Ergotherapie - Überblick zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen - Ergotherapeutischer Prozess - Best Practice und Zusammenfassung der Evidenz - Schlussfolgerungen für Praxis, Ausbildung, Forschung - Evidenzbasierte Praxis und Übersicht zur Evidenz - Glossar aus dem Occupational Therapy Practice Framework (OTPF, 2014) des AOTA in deutscher Sprache
Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist eine der drängenden Herausforderungen unserer Zeit. Dieses Fachbuch bietet einen wissenschaftlich fundierten Zugang zu Prävention, Förderung und Intervention auf Basis eines dreistufigen Public-Health-Modells. Es richtet sich an Ergotherapeut*innen, Studierende der Gesundheitsberufe, Sonderpädagog*innen sowie interprofessionelle Teams.
Die Autorinnen Susan Bazyk und Marian Arbesman verbinden das Occupational Therapy Practice Framework mit einem ressourcenorientierten Ansatz. Im Zentrum steht, wie Alltagsbetätigungen die psychische Widerstandskraft von Kindern (3-21 Jahre) stärken können.
Das Werk erarbeitet drei Interventionsebenen: universelle Gesundheitsförderung, gezielte Maßnahmen für Risikogruppen sowie intensive Therapie bei manifesten Störungen. Themen wie soziales und emotionales Lernen, positive Verhaltensunterstützung, sensorische Umweltgestaltung und kognitive Verhaltenstherapie werden praxisnah aufbereitet. Jede Empfehlung ist durch einen Review von 124 Studien evidenzbasiert abgesichert.
Fallvignetten, Interventionsraster und Evidenztabellen im Anhang machen das Buch zu einem Nachschlagewerk für die therapeutische Arbeit. Es verbindet wissenschaftliche Präzision mit Praxisrelevanz und stärkt die Rolle der Ergotherapie im psychosozialen Versorgungssystem.
Als deutschsprachige Ausgabe der AOTA Practice Guidelines Serie bietet es internationalen Forschungsstand, aufbereitet für die Praxis im deutschsprachigen Raum.
Leitlinien der Ergotherapie, Band 12