Ein Großteil unerwünschter Nebenwirkungen von α2-Agonisten wird über periphere α2-Adrenorezeptoren vermittelt. Eine dieser Nebenwirkungen ist die negative Beeinflussung der peripheren Gewebeperfusion. Ziel der Studie war es, den Einfluss von zwei verschiedenen α2-Agonisten allein und in Kombination mit dem peripheren α2-Rezeptor Antagonisten MK-467 auf globale kardiovaskuläre Parameter und die Mikroperfusion des Magendarmtrakts zu untersuchen.
Die Ergebnisse dieser Studie weisen darauf hin, dass die Bolusapplikation von MK-467 den peripheren vasokonstriktorischen Effekt von α2-Agonisten aufhebt und damit einen deutlichen Abfall des MAP bewirkt. Dies führte jedoch trotz eines gesteigerten Herzauswurfindex zu einer verschlechterten Perfusion des Gastrointestinaltrakts, da der kritische Perfusionsdruck unterschritten wurde.