"Benjamin Weis erblickt 1919 in Frankfurt als Sohn der ledigen Kanzleigehilfin Anna das Licht der Welt, vom Vater fehlt jede Spur. Der Anwalt Fritz Bernoulli nimmt sich der jungen Familie an, stellt Wohnung und Unterhalt zur Verfügung. So wächst Benjamin trotz der widrigen Umstände behütet in der Bergerstraße heran. Er taucht ein in die Welt von Don Quijote und Robinson Crusoe und erlebt mit seinen Freunden kleine und große Abenteuer. Doch da seine Mutter auf seine Fragen nach dem Vater ausweichend mit Märchen antwortet, muss sich Benjamin eben selbst immer neue Väter erfinden. Heckmann zeichnet ein Panorama der zwanziger und dreißiger Jahre in Deutschland aus der Perspektive eines Kindes, das sich auf viele Dinge keinen Reim machen kann. Warum sein Ziehvater als Vaterlandsverräter beschimpft wird, warum niemand einschreitet, als ein angeblicher Kommunist auf der Straße zusammengeschlagen wird, warum sein jüdischer Freund nach Amerika auswandern muss, auf diese Fragen erhält der jugendliche Benjamin immer noch keine Antworten. Und so lautet sein Fazit: "Ich scheiße auf alle Väter, die uns ein solches Leben eingebrockt haben."
Benjamin Weis erblickt 1919 in Frankfurt als Sohn der ledigen Kanzleigehilfin Anna das Licht der Welt, vom Vater fehlt jede Spur. Der Anwalt Fritz Bernoulli nimmt sich der jungen Familie an, stellt Wohnung und Unterhalt zur Verfugung. So wachst Benjamin trotz der widrigen Umstande behutet in der Bergerstrae heran. Er taucht ein in die Welt von Don Quijote und Robinson Crusoe und erlebt mit seinen Freunden kleine und groe Abenteuer. Doch da seine Mutter auf seine Fragen nach dem Vater ausweichend mit Marchen antwortet, muss sich Benjamin eben selbst immer neue Vater erfinden. Heckmann zeichnet ein Panorama der zwanziger und dreiiger Jahre in Deutschland aus der Perspektive eines Kindes, das sich auf viele Dinge keinen Reim machen kann. Warum sein Ziehvater als Vaterlandsverrter beschimpft wird, warum niemand einschreitet, als ein angeblicher Kommunist auf der Strae zusammengeschlagen wird, warum sein jdischer Freund nach Amerika auswandern muss, auf diese Fragen erhlt der jugendliche Benjamin immer noch keine Antworten. Und so lautet sein Fazit: "e;Ich scheie auf alle Vter, die uns ein solches Leben eingebrockt haben."e;