Günter Gläser, Jahrgang 1935, beschreibt in seiner Autobiographie den Lebensweg eines ostdeutschen Intellektuellen durch drei Gesellschaftsepochen. Das Lehrbuch begleitet ihn in seinem ganzen bisherigen Leben, in der Ingenieurschule, beim Hochschulfernstudium, bei der Planung der ersten Fertigungsstätten der Mikroelektronik und als Oberassistent an der Technischen Universität in Dresden, sogar noch im Seniorenalter beim autodidaktischen Erlernen der spanischen Sprache und des künstlerischen Emaillierens. Ein eigenes Unternehmen als Ingenieurbüro gründete er nach dem Beitritt Ostdeutschlands an die Bundesrepublik Deutschland. In familiärer Zusammenarbeit und Weiterführung wuchs es zu einem erfolgreichen mittelständischen Betrieb. Emaille, in Bildern auf Kupferplatten gebrannt, bildet das Ze