In diesem Band der Werkausgabe des originellsten, eigenständigsten und beliebtesten Dichters deutscher Sprache wird eine bisher vollkommen unbekannte Seite Oskar Pastiors dokumentiert: Schon zu seiner Zeit in Rumänien, Mitte der fünfziger Jahre, also ohne Kenntnis der Wiener Gruppe oder der konkreten Poesie, ist Pastior zu einer neuen Gedichtform gelangt, die hier an seinen früheren Texten sichtbar wird. Der vorliegende Band versammelt sie in chronologischer Folge.
"Seine Texte begannen dann ihr zweites Leben: im Mund des Poeten, der sie mit tausend phonetischen Farben, Fällen und Fallstricken in fabelhafte, oft abgründig komische Wortmusik verwandelte." Richard Wagner, Der Tagesspiegel, 06.10.06