Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Note: 2,3, Universität Bayreuth, Sprache: Deutsch, Abstract: Medien sind aus unserer heutigen Gesellschaft kaum noch wegzudenken. Fast jeder hat Kontakt zu Medien in irgendeiner Form, sei es als Buch, Zeitung, Zeitschrift, oder durch Radio, Fernsehen, etc. Durch den technischen Fortschritt, haben sich die Medien zu Massenmedien entwickelt. Das Buch, das früher handgeschrieben wurde und nur kleinen Bevölkerungsschichten zugänglich war, gibt es heute Dank des Buchdrucks in großen Auflagen für Jedermann. Zeitungen und Zeitschriften sind in großer Anzahl und in vielfältigem Sortiment erhältlich. Radio und Fernsehen finden sich in den meisten Haushalten mindestens einmal wieder1. Medien sind im heutigen Leben allgegenwärtig. Und im Augenblick führt uns der angeschlagene Kirch-Media- Konzern deutlich vor Augen, dass der Überlebenskampf in dieser Branche nicht zu unterschätzen ist. Konkurrenz unter den verschiedenen Medien aber auch unter Medien derselben Gattung machen den "Broterwerb" in diesem Gewerbe nicht einfach. Auf der anderen Seite wird darüber diskutiert welche Auswirkungen die Medien auf die Gesellschaft haben, dies ist im Hinblick auf den Amoklauf in Erfurt besonders aktuell, aber auch inwieweit die Gesellschaft die Berichtserstattung über ein solches Ereignis beeinflusst. Der erste Abschnitt dieser Arbeit befasst sich mit den Grundlagen von Moral und Ethik und stellt verschiedene theoretische Ansätze vor. Im nächsten wird zuerst festgelegt was den Journalisten bzw. den Journalismus definiert und inwieweit sich der Medienunternehmer vom üblichen Unternehmer unterscheidet. Einzelne Spannungsfelder, die durch das Zusammentreffen der Disziplinen Wirtschaft, hier der Wirtschaft im Medienbereich, und Moral entstehen, werden im folgenden Absatz aufgezeigt. Und schließlich stellt sich die Frage ob es Lösungsansätze gibt, die beiden Bereichen gerecht werden. 1 Über 99 Prozent der Haushalte in Deutschland besitzen mindestens einen Fernseher (Gesellschaft für Konsumforschung MA 98/I) durchschnittlich werden 3,25 Std. pro Tag in einem Haushalt
Medien sind aus unserer heutigen Gesellschaft kaum noch wegzudenken. Fast jeder hat Kontakt zu Medien in irgendeiner Form, sei es als Buch, Zeitung, Zeitschrift, oder durch Radio, Fernsehen, etc. Durch den technischen Fortschritt, haben sich die Medien zu Massenmedien entwickelt. Das Buch, das früher handgeschrieben wurde und nur kleinen Bevölkerungsschichten zugänglich war, gibt es heute Dank des Buchdrucks in großen Auflagen für Jedermann. Zeitungen und Zeitschriften sind in großer Anzahl und in vielfältigem Sortiment erhältlich. Radio und Fernsehen finden sich in den meisten Haushalten mindestens einmal wieder1. Medien sind im heutigen Leben allgegenwärtig. Und im Augenblick führt uns der angeschlagene Kirch-Media- Konzern deutlich vor Augen, dass der Überlebenskampf in dieser Branche nicht zu unterschätzen ist. Konkurrenz unter den verschiedenen Medien aber auch unter Medien derselben Gattung machen den "Broterwerb" in diesem Gewerbe nicht einfach. Auf der anderen Seite wird darüber diskutiert welche Auswirkungen die Medien auf die Gesellschaft haben, dies ist im Hinblick auf den Amoklauf in Erfurt besonders aktuell, aber auch inwieweit die Gesellschaft die Berichtserstattung über ein solches Ereignis beeinflusst. Der erste Abschnitt dieser Arbeit befasst sich mit den Grundlagen von Moral und Ethik und stellt verschiedene theoretische Ansätze vor. Im nächsten wird zuerst festgelegt was den Journalisten bzw. den Journalismus definiert und inwieweit sich der Medienunternehmer vom üblichen Unternehmer unterscheidet. Einzelne Spannungsfelder, die durch das Zusammentreffen der Disziplinen Wirtschaft, hier der Wirtschaft im Medienbereich, und Moral entstehen, werden im folgenden Absatz aufgezeigt. Und schließlich stellt sich die Frage ob es Lösungsansätze gibt, die beiden Bereichen gerecht werden. 1 Über 99 Prozent der Haushalte in Deutschland besitzen mindestens einen Fernseher (Gesellschaft für Konsumforschung MA 98/I) durchschnittlich werden 3,25 Std. pro Tag in einem Haushalt